Marktentwicklung: Halbjahresstatus von Triscan CEO Michael Juul Hansen

Mehr als die Hälfte des Jahres 2019 ist verstrichen, und die Branchenmedien sind mit Nachrichten über veränderte Marktbedingungen und neue Technologien übersät, die bereits jetzt, aber insbesondere auf lange Sicht, Veränderungen für die Akteure der Branche ankündigen. Diese Entwicklung öffnet aber auch neue Möglichkeiten für Triscan. Wir erleben z.B. ein steigendes Interesse an unserer starken Kompetenz im Bereich komplexe/nischenorientierte Produktgruppen, bei denen Großhändler jeder Größenordnung durch eine konzeptionelle Zusammenarbeit mit uns große Vorteile erzielen können.

„Heute machen die internationalen Aktivitäten von Triscan ungefähr 70 % unseres Umsatzes aus und wir sind daher sehr mit der Entwicklung in ganz Europa beschäftigt. Generell erleben wir einen europäischen Markt im Umbruch, der nach wie vor von Konsolidierungen geprägt ist. Aus diesem Grund meinen wir, dass unsere Entwicklung im ersten Halbjahr 2019 akzeptabel verlaufen ist. Trotz des Umbruchs verzeichnen wir auf sehr vielen Märkten weiterhin ein Wachstum – insbesondere in Osteuropa. Und genau dort haben wir unsere Präsenz verstärkt, indem wir einen zusätzlichen Außendienstmitarbeiter angestellt haben, sodass die osteuropäischen Märkte heute von insgesamt fünf engagierten Kollegen betreut werden", erzählt Michael Juul Hansen, CEO von Triscan, und fährt fort: „Auf unserem größten Markt – Deutschland – haben wir ebenfalls unsere Präsenz verstärkt und unsere Tochtergesellschaft Triscan GmbH in Iserlohn etabliert. Wir haben unter anderem einen zusätzlichen Außendienstmitarbeiter eingestellt und den Lagerbestand deutlich erweitert. Auf diese Weise stehen wir im Kampf um neue Kunden noch besser da und können noch intensiver am Markt arbeiten”. 

In Dänemark wird die Marktsituation als "weich" bezeichnet, aber man spürt hier zu Beginn des zweiten Halbjahres die ersten Anzeichen, dass der Markt "fester" geworden ist.
Auf dem schwedischen Markt hat Triscan das zehnte Jahr in Folge gute Fortschritte erzielt. Der Markt wird von zwei schwedischen Kollegen betreut und die meisten Lieferungen kommen aus dem Lager in Glostrup bei Kopenhagen. 

Seit der Einführung vor fast 4 Jahren ist das Sensorprogramm unsere am schnellsten wachsende Produktfamilie. Wir setzen daher die Weiterentwicklung des Programms fort und erweitern das Programm bereits in der zweiten Jahreshälfte um zwei neue Sensortypen. 

„Wir halten kontinuierliche Investitionen in IT und Digitalisierung für wichtig, um das weitere Wachstum von Triscan zu unterstützen. Im Jahr 2019 haben wir u. a. einen sechsstelligen Betrag in die Modernisierung unserer IT- und Serverplattform investiert. Daher verfügen wir über die neueste und modernste Technologie zur Unterstützung unserer internen und externen Prozesse. In 2018 haben wir außerdem TriSys eingeführt, ein modernes "Werkstatt- und Kundenmanagementsystem" für Werkstätten in Europa, das wir in Zusammenarbeit mit Großhändlern in vier Ländern etabliert haben. Mit diesem Ansatz beziehen wir uns auf die gesamte Wertschöpfungskette vom Hersteller über den Großhandel und die Werkstatt bis hin zum Autobesitzer. Ziel ist es, Geschäfte für alle Beteiligten zu schaffen, und zwar durch wertvolle Dienstleistungen, die Loyalität und Rentabilität in der gesamten Wertschöpfungskette schaffen", sagt Michael Juul Hansen.

Wir investieren auch weiterhin in unsere Gasfederproduktion, wo wir Miteigentümer einer Gasfederfabrik in Lettland sind. Hier haben wir die Produktionstechnologie weiter verbessert, aber auch neue Gasfedertypen entwickelt. 

Insgesamt freuen wir uns auf das zweite Halbjahr 2019 und die Zukunft. Wir sind optimistisch, weil wir gezielt in neue Technologien investieren und unsere Produktpalette erweitern. Dazu gehören auch die Ersatzteile, die in den Autos der Zukunft zu finden sind, und TriSys, unser Werkstatt- und Kundenmanagementkonzept, das einen richtig guten Start hatte.